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28 December 2007 @ 04:00 am
Shutter  
Vorwort:
Ich gebe zu ich war verwirrt und das sogar mit Recht. Wurde mir dieser Film doch als thailändischer Film empfohlen und nach The Unborn, bin ich einfach dafür thailändischem Horror öfters mal zu begegnen, und doch fand ich Hanguel (die koreanische Schrift) auf dem Cover. War die Freundin, die mir diesen Film empfohlen hatte, so falsch informiert und presste ihn mir deswegen als thailändisch an, obwohl Hanguel oben drauf steht oder wie jetzt? Nun ja diese Lektion habe ich gelernt: Es ist nicht überall etwas koreanisches drin, wo Hanguel draufsteht, den bei diesem Film handelt es dich tatsächlich um eine thailändische Horrorperle. Was mich demnächst dann wohl dazu veranlasst dem Filmherausgeber zu schreiben, warum nicht thailändische Schrift auf dem Cover zu finden ist, sondern eben die koreanische... (Ich rechne nicht wirklich mit einer Antwort.)





Inhalt:
Der Film macht sich eine, wie ich meine, recht unverbrauchte Art des Horror zu nutze, die sogenannten “Geisterfotos”, auf denen angeblich Verstobene oder Teile dieser zu sehen sein sollen, was mich persönlich fasziniert hat, da man laut Filmemache sogar mit echten Fotografien gearbeitet hat.


Unheimlich ist dieses Bild auf jeden Fall, sind diese Arme doch eindeutig zu lang, um noch einen Körper zu haben...


Die Geschichte fängt, wie eigentlich immer recht harmlos an: Tun besucht mit seiner Freundin Jane die Hochzeit eines seiner besten Freunde (Okay... Für manche ist das dann doch schon Horror genug... Hochzeit! Ich schreibe es noch mal HOCHZEIT!). Die Anwesende Männergruppe scheint aber alles andere als ehrenwert zu sein, zu mindest lässt die Tatsache, dass der Bräutigam die Braut noch in der Nacht davor betrogen hat darauf schließen. Angetrunken und gut gelaunt (das Andere schließ das Eine nicht unbedingt mit ein) fahren die Zwei wieder nach Hause. Jane sitzt am Steuer und es passiert ein Unfall, sie überfährt eine junge Frau. Tun drängt sie weiter zu fahren, da sie denken die junge Frau ist tot.
Tage darauf wird Jane von Schuldgefühlen geplagt und sie will der Sache nachgehen, doch erfährt sie nur, dass einzig und alleine ein Verkehrsschild in jener Nacht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Doch wird Tun, der von Beruf Fotograf ist, von seltsamen Geistererscheinungen auf seinen Bildern verfolgt, die ihm sämtliche Aufnahmen ruinieren. (So ein Geist kann eben geschäftsschädigend sein, wenn er will.) Jane beginnt sich mit dem Phänomen der Geisterfotos zu beschäftigen und findet heraus das der Geist ihr etwas sagen will. Sie geht den Spuren nach und findet nach und nach die Wahrheit heraus. Während Tun dem Geist wirklich begegnet und Zeuge des Selbstmordes des Freundes wird, der gerade erst geheiratet hatte. Jane und Tun setzen die Puzzlestücke gemeinsam zusammen und kommen auf Tuns alte Liebe Natre. Beide vermuten Natre in ihrem alten Heimatdorf und machen sich auf den Weg dorthin.


Dass die hiesigen Verkehrbehörden immer wieder vergessen das Schild “Vorsicht Geistererscheinungen” aufzustellen grenzt schon an Schlamperei.



Dort angekommen machen sie die Entdeckung, das Natre Selbstmord begangen hat und ihre Leiche in dem Bett in ihrem Zimmer liegt, bewacht von der Mutter. Jane und Tun überreden sie, ihre Tochter z8u beerdigen und denken damit sei der Spuk erledigt, doch in der Nacht, bevor Natre verbrannt werden soll, bekommt Tun erneut Besuch von ihr. Auf der Flucht verletzt er sich schwer (diese Ganze Szene ist wunderschöner Horror *-* ) und wacht erst wieder im Krankenhaus auf. Beide denken , dass es nun vorbei wäre, doch da irren sie sich. Jane findet die Wahrheit heraus und auf Tun wartet ein eher unschönes Schicksal. Was genau verrate ich nicht, selber gucken lohnt sich.


Ein typischer Fall von zu früh gefreut... So ein bisschen Feuer tut einer rachsüchtigen Seele nämlich rein gar nichts....



Bewertung:
Wow... Dieser schöne Horrorstreifen zeigt, das es da draußen noch viel mehr geben kann und ich meine damit viel mehr guten Horror! Eine kleine Horrorperle aus Thailand, wenn das so weiter geht tausche ich meine Koreaflagge gegen eine thailändische aus. *Scherz* Dieser Film hat mich wirklich vollends begeistert. Für wen ich ihn empfehle? Für alle die subtilen gut durchdachten und gut gemachten Horror mögen oder die Freunde des Genres werden wollen. Kaufen!



© Elite Film AG